
Kurz gesagt
Ein Foodtruck braucht pro Fahrzeug einen Stromanschluss mit 230 Volt und 16 Ampere, eine befahrbare Zufahrt und eine ebene, feste Stellfläche mit Platz für die Schlange. Wasser und Gas haben die Trucks von NICE! Streetfood an Bord. Auf Privatgelände reicht die Zustimmung des Eigentümers, im öffentlichen Raum braucht es eine Sondernutzungserlaubnis der Kommune.
Ob ein Einsatz entspannt läuft, entscheidet sich oft lange vor dem ersten Burger. Fehlt der Strom oder passt der Truck nicht durchs Tor, hilft am Eventtag auch ein gutes Menü nicht weiter. Zum Glück sind die Anforderungen überschaubar. Mit einem kurzen Rundgang über das Gelände lässt sich fast alles vorab klären.
Strom mit 230 Volt und 16 Ampere pro Truck
Jeder Truck braucht einen Anschluss mit 230 Volt und 16 Ampere. Das entspricht einem normal abgesicherten Stromkreis, wie er in Büro- und Betriebsgebäuden üblich ist. Wichtig ist, dass jeder Truck seinen eigenen Stromkreis bekommt. Hängen zwei Trucks, die Musikanlage und eine Kaffeemaschine an derselben Sicherung, fliegt sie spätestens dann raus, wenn alles gleichzeitig läuft.
Frag beim Hausmeister oder beim Facility Management nach, welche Steckdosen an welchen Sicherungen hängen. Miss außerdem die Entfernung zwischen Steckdose und Stellfläche. Laufen Kabel über Wege, auf denen Gäste unterwegs sind, gehören Kabelbrücken darüber. Gibt es in Reichweite gar keinen Anschluss, bleibt meist nur ein Stromaggregat. Das sollte früh abgesprochen werden, weil nicht jede Location laute Aggregate erlaubt.
Wasser und Gas sind an Bord
Die Trucks von NICE! Streetfood haben eigene Wassertanks und laufen mit LPG-Gas. Ein Wasseranschluss oder ein Abfluss für Abwasser ist deshalb nicht nötig. Das macht die Wahl der Stellfläche freier: Ein Parkplatz am Rand des Geländes funktioniert genauso wie ein Innenhof.
Bei Messen und in Hallen fragen Veranstalter oft nach Angaben zum Gasbetrieb. Kläre deshalb früh, ob und wo ein Truck mit Gas stehen darf, und gib die Informationen an den Veranstalter weiter.
Wie viel Platz ein Truck braucht
Die Fahrzeuge sind unterschiedlich groß. Als Orientierung die Maße der einzelnen Trucks und Trailer:
| Fahrzeug | Maße |
|---|---|
| Burger Truck | 7 × 2 m |
| Mexican Truck | 7 × 2 m |
| Asia Truck | 6 × 2 m |
| Pizza Truck | 5 × 2 m |
| Dessert Trailer | 4 × 2 m |
| Getränke Trailer | 4 × 2 m |
Das ist nur das Fahrzeug selbst. Dazu kommt Platz für die Ausgabe: Vor der Klappe stehen die Gäste in der Schlange, daneben brauchen Stehtische und Mülleimer Raum. Für Messen wird pro Truck eine Stellfläche von etwa 8 × 4 m angesetzt. Auf einem Firmenparkplatz rechnest du besser großzügiger, vor allem wenn mehrere Trucks nebeneinander stehen und sich die Schlangen nicht kreuzen sollen.
Kläre vorher, auf welcher Seite ausgegeben wird. Sonst steht die Schlange im ungünstigsten Fall mitten in der Zufahrt oder vor dem Notausgang.
Zufahrt und Untergrund
Ein Foodtruck ist ein schweres Fahrzeug, und er muss bis an seine Stellfläche fahren können. Prüf den Weg vom Tor bis zum Platz auf Schranken, Poller, enge Kurven und niedrige Durchfahrten. Lass dir im Zweifel die Fahrzeughöhe nennen und miss nach, statt zu schätzen. Bei Toren hilft es, mit etwas Luft zu den 2 Metern Fahrzeugbreite zu rechnen, denn Spiegel und Rangieren brauchen zusätzlichen Platz.
Der Untergrund sollte fest und möglichst eben sein. Asphalt und Pflaster sind unproblematisch. Rasen geht bei trockenem Wetter oft gut, nach ein paar Tagen Regen kann er aber so weich werden, dass ein schweres Fahrzeug einsinkt. Plan für diesen Fall eine Ausweichfläche ein. Starkes Gefälle ist ungünstig, weil in einer Küche auf Rädern alles gerade stehen soll.
Welche Genehmigung du brauchst
Wer zustimmen muss, hängt davon ab, wo der Truck steht und wem die Fläche gehört.
Auf dem Firmengelände
Auf Privatgelände braucht es die Zustimmung des Eigentümers. Gehört das Grundstück deiner Firma, ist das schnell erledigt. Ist das Gebäude gemietet, frag beim Vermieter oder der Hausverwaltung nach, vor allem wenn der Truck auf einem gemeinsam genutzten Parkplatz stehen soll.
Im öffentlichen Raum
Soll der Truck auf einer Straße, einem Platz oder einem Gehweg stehen, braucht es eine Sondernutzungserlaubnis der Kommune. Die beantragt der Veranstalter, also in der Regel du. Welche Unterlagen verlangt werden und wie lange die Bearbeitung dauert, ist von Stadt zu Stadt verschieden. Frag deshalb frühzeitig bei deiner Stadt oder Gemeinde nach.
Auf Messen und in Event-Locations
Auf Messen braucht es die Genehmigung des Veranstalters für externe Caterer. Das gilt für die großen Messegelände in Köln und Düsseldorf genauso wie für kleinere Fachmessen. Kläre das als Aussteller früh und halte Maße, Strombedarf und Angaben zum Gasbetrieb bereit. Mehr dazu steht auf der Seite zum Messecatering.
Gemietete Locations haben oft einen festen Caterer oder eine Liste zugelassener Partner. Ob ein externer Foodtruck aufs Gelände darf, gehört deshalb zu den ersten Fragen an den Betreiber, noch bevor du den Truck buchst.
Der Rundgang vor dem Event
Geh das Gelände am besten einmal mit dieser Liste ab:
- Stellfläche ausgemessen, inklusive Platz für die Schlange
- eigener Stromkreis mit 230 Volt und 16 Ampere pro Truck, Entfernung zur Steckdose notiert
- Zufahrt geprüft: Breite, Höhe, Kurven, Schranken
- Untergrund fest und eben, Ausweichfläche bei Regen
- Zustimmung von Eigentümer oder Betreiber schriftlich
- im öffentlichen Raum: Sondernutzungserlaubnis beantragt
- Ansprechpartner für die Anlieferung am Eventtag benannt
Mit diesen Angaben kann ein Caterer schnell sagen, ob und wie es klappt. Bei NICE! Streetfood ist die Erstberatung kostenlos, dort lassen sich solche Fragen vorab durchgehen. Eine erste Preisspanne für deine Gästezahl liefert der Kalkulator, die Pakete stehen auf der Preisseite. Für große Flächen mit mehreren Trucks lohnt ein Blick auf die Seite zur Großveranstaltung.